Atsuko Seki ist eine grosse Klangmagierin, mt innigem Piano und sensiblen dynamischen Nuancen kostet sie alle Verästelungen der Schubertschen Erfindungen aus, zaubert mit behänden Finger das Spielerische und Tänzerische hervor und rundet ihre Darstellung zu berückender Klavierpoesie.
Mit schumanns 18 "Davidsbündlertänzen" op. 6 (1837) bewältigte Atsuko Seki eines der schwierigsten Werke der Klavierliteratur in gleicher Souveränität mit höchst kultiviertem Anschlag, der ungeahnte romantische Klang-Facetten aufleuchten liess in herrlicher tonlicher Wärme und beseelter Innerlichkeit. Ihre traumhafte musikalische Gratwanderung krönte Atsuko Seki mit dem Andante aus Mozarts C-Dur-Sonate (KV 330) als Zugabe.