Eine Neu-Entdeckung ist aber auch bei diesem Repertoire zu verzeichnen: Das Mozartalbum Atsuko Sekis, di ein sehr feines Händchen für Mozarts Musik beweist. Hier findet man das, was Mariss Janssons zur Mozartinterpretation rät: den Versuch, die empfindliche Seele Mozarts zu verstehen. Kein zu lauter oder roher Ton verirrt sich in ihr ebenso bescheidenes wie souveränes Spiel.
Klemens Hippel