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René Leibowitz

René Leibowitz

(1913—1972)

{ Biography }

Am 17. Februar 1913 wird René Leibowitz in Riga (Lettland) als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Um 1930 absolviert er das Abitur in Frankreich. Ab 1933 nimmt er endgültig Wohnsitz in Paris, wo er autodidaktisch erste Kompositionsversuche startet. Ab 1934 verbindet ihn Freundschaft und Zusammenarbeit mit Rudolf Kolisch, ab 1936 auch mit dem Pianisten und Komponisten Itor Kahn, Paul Dessau und dem Kreis um die Galerie Kahnweiler. 1937 debütiert er als Dirigent des Orchestre de Chambre de la Radio Française und gastiert in Europa und USA. 1940 schreibt er in Südfrankreich einen Grossteil seiner theoretischen Schriften u.a. "Schönberg et son école" und zwei erste ausführliche Analysen von Weberns "Konzert op. 24 für 9 Instrumente" und Schönbergs "Variationen op. 31 "L'Histoire de l'Opéra". Ab dem Winter 1943 lebt Leibowitz wieder in Paris, wo er Unterschlupf bei Georges Bataille gefunden hat. Ab 1944 folgen intensive Schaffensjahre: 1944 komponiert er die Sonate für Flöte und Klavier op. 12b. Ab 1945 unterrichtet er zahlreiche Schüler in Komposition und Dirigieren, darunter Pierre Boulez, Antoine Duhamel u.a. Ab 1945 veröffentlicht er Schriften zur Schönbergschule. Von 1946-49 wird er bei den internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt mit. Im November 1947 reist er nach USA, besucht Arnold Schönberg und macht die Bekanntschaft von T.W.Adorno und Claude Lévi-Strauss. Bis zu seinem Tod, am 28. August 1972, widmet er seine Schaffenskraft der Komposition, dem Dirigieren und der Veröffentlichung theoretischer Schriften.

Records by this composer at DIVOX

René Leibowitz: Chamber Music René Leibowitz

René Leibowitz: Chamber Music

WORLD FIRST RECORDING